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2016-10-10

Volvo Construction Equipment enthüllt autonomen Maschinenprototyp

Volvo Construction Equipment führte auf dem Xploration Forum des Unternehmens in Eskilstuna, Schweden, seine autonomen knickgelenkten Dumper und mit ihm zusammenarbeitenden Radlader-Prototypen vor.
Die Gäste des vom 9. bis zum 14. September in Eskilstuna, Schweden, von Volvo Construction Equipment (Volvo CE) organisierten Xploration Forums waren tief beeindruckt von der exklusiven Vorführung des autonomen knickgelenkten Dumper und mit ihm zusammenarbeitenden Radlader-Prototypen von Volvo CE. Der Prototyp des Radladers belud den knickgelenkten Prototypen eines Dumpers, bevor dieser seine Last auskippte, woraufhin sich der Zyklus wiederholte. Im Rahmen eines eineinhalbstündigen Vergleichs stellte sich heraus, dass der autonome Radlader in der Lage war, 70 Prozent der Menge zu schaffen, die ein erfahrener Bediener normalerweise beim Laden und Entladen bewältigt. Und das ist keine bloße Theorie, denn die Maschine hat zudem „wirkliche Arbeit“ für einen Volvo-Kunden in einem Asphaltwerk in Schweden erledigt.

„Die Maschinenprototypen waren so programmiert, dass sie zusammenarbeiten und eine bestimmte Abfolge an Arbeiten auf einer vorgezeichneten Route erledigen“, erklärt Jenny Elfsberg, Direktorin für aufstrebende Technologien bei Volvo CE. „Die Maschinen können die gleiche Aufgabe entlang einer vorgegebenen Route wieder und wieder erledigen, und das während einer langen Zeitdauer. Aber diese Technologie steckt noch in den Kinderschuhen. Wir arbeiten an der Entwicklung von Lösungen, welche die vom Markt geforderte Sicherheit und Leistung bieten können.

„Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Es existieren also noch keine Pläne für eine Industrialisierung“, fährt sie fort. „Derzeit kommunizieren diese Maschinenprototypen noch nicht miteinander. Die Maschine-Maschine-Kommunikation, bei der Maschinen miteinander sowie mit einer Zentrale kommunizieren, ist für die Vermeidung von Kollisionen und die Vereinfachung eines effizienten Materialflusses von entscheidender Bedeutung.“
 
Ausblick in die Zukunft
Die Maschinen, die den Kunden, der internationalen Presse, den Vertretern von Regierung und Wissenschaftlern auf dem Xploration Forum vorgeführt wurden, waren allesamt standardmäßige Volvo-Produkte – ein Radlader der Baureihe L120 und ein knickgelenkter Dumper des Typs A25F – die mit autonomer Technologie aufgerüstet wurden. Sobald eine Lösung ausgereift ist, kann diese Technologie bei anderen Produkten der Volvo-Familie zur Anwendung gelangen.

„Autonome Maschinen erhöhen die Sicherheit in einem gefährlichen Arbeitsumfeld und beseitigen das durch menschliche Fehler verursachte Unfallrisiko“, sagt Elfsberg. „Auch werden sie sich wiederholende Aufgaben effizienter und präziser als ein menschlicher Bediener ausführen. Da man die Maschinen stets auf effiziente Weise einsetzt, werden die Kunden mit einer verbesserten Leistung, einer höheren Produktivität, einem geringeren Kraftstoffverbrauch und einer längeren Lebensdauer belohnt. In Zukunft kann möglicherweise ein Bediener drei oder vier Maschinen betreuen, wodurch die Produktivität weiter steigt und die Kosten noch geringer werden. Ich gehe davon aus, dass autonome Maschinen kleiner und robuster sein werden. Sie benötigen weder Kabine noch Aufhängung, so wie das HX1-Konzept, das Volvo CE als Teil seines Forschungsprojekts der elektrischen Baustelle auf dem Xploration Forum vorstellte.“

Intelligente Maschinen
Volvo CE arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt an der Erforschung autonomer Maschinen. Die Arbeit an futuristischen Technologien, wie autonome Maschinen, befeuert die Entwicklung mittelfristiger Innovationen im Unternehmen. Die Technik der halbautomatisierten oder automatisierten Funktionen unterstützt heutige Entwicklungen bereits Jahre bevor die Realisierung des ultimativen Ziels möglich sein wird. Bereits heute werden auf dem Markt automatisierte und unterstützende Funktionen angeboten. So führte Volvo CE zu Jahresbeginn etwa den Volvo Co-Pilot ein, ein System, das eine ganze Reihe an intelligenten Maschinenfunktionen wie den Load Assist, Dig Assist, Compact Assist und Pave Assist bietet, dank derer der Bediener eine höhere Qualität schneller und müheloser liefern kann.

„Nach und nach treten Systeme in Erscheinung, die unabhängiger von der Geschicklichkeit des Bedieners sind, und solche, die den Bediener bei den grundlegenden Lenk- und Steuerungsaufgaben unterstützen“, sagt Elfsberg. „In Zukunft werden wir Maschinen mit mehr Autonomie haben, bei denen der Bediener eher eine Art Aufsichtsfunktion übernimmt. Dadurch wird die Arbeit des Bedieners weniger Stress verursachen und interessanter sein. Möglicherweise wird er sogar mehrere Maschinen gleichzeitig fernbedienen. Natürlich sind bestimmte Aufgaben so kompliziert, dass sie viel Feingefühl erfordern. In diesen Fällen wird ein Bediener, der die Maschine von einer Kabine aus bedient, weiterhin vonnöten sein.“

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